Fachschule für Sozialpädagogik

Staatlich anerkannte Erzieherin, Erzieher - Vollzeit

+Erzieherausbildung

Termin: 20.08.2018

Dauer: 6 Semester inklusive Praktika, Zusatz-Qualifizierung zum Erringen der Fachhochschulreife möglich

Abschluss: Staatlich anerkannte Erzieherin / anerkannter Erzieher

Ort: Berlin-Karlshorst

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Die Erzieherausbildung an unserer Fachschule für Sozialpädagogik in Vollzeit findet jeweils zum Schuljahresbeginn (Sommer) statt. Informationen zum Berufsbild einer Erziehern bzw. eines Erziehers, zum Beispiel wie das ideale Profil von Bewerbern aussehen sollte und welche Kompetenzen diese mitbringen sollten, sowie zu erwartendes Einkommen von Absolventinnen und Absolventen und deren Perspektiven nach Ausbildungsabschluss, finden Sie hier.

Zugangsvoraussetzung für die Erzieherausbildung in Vollzeit an der Fachschule für Sozialpädagogik der bbw Akademie ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss plus beruflicher Vorbildung (Berufsabschluss), alternativ zum Berufsabschluss eine vierjährige Berufstätigkeit. Ein anderer Zugang zu dieser Vollzeitausbildung besteht in der allgemeinen Hochschulreife oder in der erworbenen Fachhochschulreife. Im Fall der allgemeinen Hochschulreife ist außerdem ein achtwöchiges Praktikum im erzieherischen /sozialen Bereich Voraussetzung.

Ziel der Erzieherausbildung ist die Aneignung von Qualifikationen, die für die sozialpädagogische Arbeit der künftigen Erzieherinnen und Erzieher besonders bedeutsam sind, u.a. das Auffinden und Ausfüllen der eigenen Rolle als Erzieherin / Erzieher und die Fähigkeit zur erzieherischen Arbeit im Kleinkind- und Vorschulalter, im jüngeren und mittleren Schulalter sowie im Jugendalter. Darüber hinaus erwerben die Fachschüler an unserer Fachschule für Sozialpädagogik je nach gewählter Spezialisierungsrichtung erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Kindertagesbetreuung oder Kinder- und Jugendfreizeitarbeit.

Für unsere Erzieherausbildung bedeutet das, dass zukünftige Erzieherinnen / Erzieher im Wesentlichen nicht nur die Fähigkeit besitzen müssen, beobachten und entsprechende theoretische Lösungskonzepte entwickeln zu können, sondern sie müssen vor allem in der Lage sein, diese auch in der täglichen Arbeit in der Kita, im Schulhort oder in einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung umzusetzen.

Um dieses Ziel der Erzieherausbildung zu erreichen, setzt unsere Fachschule für Sozialpädagogik von Anfang an auf eine enge Verbindung von Theorie und Praxis und einer praxisnahen Ausbildung. Dabei findet die Impulsgebung, Vermittlung, Überprüfung der notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen für die tägliche Arbeit der zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher zum einem in unseren Fachkabinetten (Lern- Kreativ- und Musikwerkstatt) als auch vor Ort in den jeweiligen Praktikumseinrichtungen statt.

Die Vollzeit-Erzieherausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik der bbw Akademie in Berlin verfolgt besonders folgende Ziele:

  • Die Vermittlung von Wissen über unterschiedliche pädagogische Ansätze in der Kinder- und Jugendarbeit und dem "Wie" bei deren Umsetzung im jeweiligen Bildungs- und Erziehungsplan in den Einrichtungen. Fragen wie man eine "vorbereitete Umgebung" schafft, wie man das Freispiel für bildende Interventionen nutzt, wie man das Nachdenken stimuliert; wie man mit den Kindern Projekte konzipiert und durchführt oder wie man in offenen Gruppen arbeitet, sind bestimmend im Studium.
  • Ein anwendungsbereites Repertoire an Aktivitäten, Methoden, Spielen, Beschäftigungen, Geschichten, Liedern zu erlernen und auszuprobieren, die die Erzieher /Erzieherinnenin der Praxis unmittelbar einsetzen können.

  • Die Vermittlung und Entwicklung von Kenntnissen und Kompetenzen bezüglich der Arbeit mit unter Dreijährigen und Schulkindern bzw. Jugendlichen.
  • Die Entwicklung von Handlungskonzepten im Umgang mit verhaltensauffälligen oder gehandicapten Kindern und Jugendlichen.
  • Die Ausarbeitung von Konzepten zur ansprechenden Gestaltung von Elternveranstaltungen und dem Führen von Elterngesprächen. Letztlich geht es hier darum, wie man familienbildend tätig wird und wie man Eltern berät.
  • Die Vermittlung von Wissen zum System der familienunterstützenden Leistungen seitens der Kinder- und Jugendhilfe. Damit sollen Erzieherinnen und Erzieher in die Lage versetzt werden, den Eltern angemessene Hilfsangebote unterbreiten zu können und so einen Beitrag zur systematischen Vernetzung der Kindertageseinrichtung mit anderen Institutionen zu leisten - also auch beispielsweise zum Aufbau eines Familienzentrums.
  • Die Vermittlung fundierten Wissens über neue Konzepte der Primarpädagogik und des Anfangsunterrichts. Das verbessert die Kooperation mit Grundschullehrkräften beim Übergang vom Kindergarten zur Grundschule.
  • Auch der Wahlpflichtunterricht ist innerhalb der Erzieherausbildung von großer Bedeutung, indem er:
  1. das Kennenlernen von Methoden zur Förderung von Spracherwerb und Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei den Studierenden befördert;
  2. das Verstehen von Geschlechterverhältnis und sozialer Ungleichheit von Jungen und Mädchen und die Entwicklung gemäß alterstypischer Handlungskonzepte befördert;
  3. die musisch-gestalterische Arbeit bewusst und freudbetont plant. Wir sind der Meinung, dass dadurch u.a. Konzentrationsvermögen, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit und Präsentationsfähigkeit gestärkt werden;
  4. eine ergebnisorientierte Elternarbeit - die Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erziehern - zum Inhalt hat. Wir teilen die langläufige Einschätzung, dass das Kind bei einer Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erziehern die besten Entwicklungsbedingungen vorfindet.

Unsere Studierenden legen im Rahmen der vielfältigen Themen für Lernprojekte gemäß dem Rahmenlehrplan und der angebotenen Wahlpflichtkurse ihren Interessen entsprechend und in Absprache mit der jeweiligen Lehrkraft, Schwerpunkte ihrer Erzieherausbildung fest. So übernehmen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher "Mit-Verantwortung" für ihre Ausbildung und agieren auf Augenhöhe mit der Lehrkraft. Darüber hinaus besteht ebenfalls die Möglichkeit, an unserer Partnerschule in Österreich erworbenes professionelles soziales Handeln in Praktika während der Studienzeit unter landestypischen europäischen Bedingungen anzuwenden.

Die Erzieherausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik ist ab dem Schuljahr 2016/17 kostenfrei.

Die Erzieherausbildung in Berlin ist Schüler-Bafög-fähig. Ebenfalls kann ein KfW Bildungskredit oder eine Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) beantragt werden.


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