24. November 2015

Social Media Seminar für unsere Top-Athleten

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Was bringen Fan-Seiten auf Facebook für Sportler? Wie setze ich als Leistungssportler "Facebook, Twitter & Co" richtig ein? Wie viel Persönliches wollen Fans von einem Sportler sehen? Was ist authentisch, was bloßstellend? Was ist, wenn ein missverständliches Bild, ein unüberlegter Kommentar oder eine verfälschte Antwort zu unerwünschten Reaktionen führen? Wie verhält sich das mit den Persönlichkeitsrechten? Wo ist die Grenze dessen, was man von sich zeigt und was nicht? Verbessern sich mit einer großen Anzahl von Followern und Freunden die Chancen auf Sponsoren? Wie kann man seine Fans "an die Hand nehmen"? Bis hin zu der Frage, wie man zu Journalisten einen guten Draht aufbaut und hält. Hier gab es spannenden Austausch, konkrete Beispiele und Erfahrungsberichte, zu denen sich am 23.11.2015 rund 25 Top-Athleten aus zwei bbw Ausbildungsklassen im Seminar des Kommunikationswissenschaftlers Evangelos Papathanassiou verständigten und diskutieren konnten. Selbstverständlich wussten die Sportler über Social Media Kanäle und ihre Funktion schon gut Bescheid, naturgemäß besser als ihre Lehrer, Ausbilder und Laufbahnberater, von denen einige als interessierte Lernwillige die Gelegenheit nutzten, sich mit ins Seminar zu setzen. Das gestrige gehört in eine Reihe von Sporthilfe-Seminaren, die Spitzensportlern von der Deutschen Sporthilfe seit 2012 regelmäßig angeboten werden. Im Juni 2012 fand das erste dieser Art für die Spitzensportler-Azubis an der bbw Akademie statt, im März 2013 gab es die Fortsetzung an der Flatow-Oberschule und nun im November 2015 waren erneut die bbw Auszubildenden zur Diskussion eingeladen. Am Ende war klar, soziale Medien bieten durchaus Chancen, auf einen direkten und authentischen Dialog mit einer großen Anzahl von Fans und Medienvertretern. Aber prinzipiell sollte man auch die Risiken im Blick haben. Warum die Definition persönlicher Grenzen sinnvoll ist, ist sicherlich hier für viele noch klarer geworden. Sie haben gewiss auch anhand der Beispiele gelernt und den einen oder anderen praktischen, handwerklichen Tipp mitgenommen, wie manche Sportstars Facebook, Twitter & Co. z.B. für Imagekampagnen einsetzen, um sich für sich persönlich zu überlegen, wie sie sinnvoll eingesetzt werden können, um sich zu als Persönlichkeit im Sport zu zeigen, über Höhen und Tiefen zu erzählen, die Anstrengung, die eigene Motivation zu zeigen und für die wichtigen Werte zu werben, die Sportler leben.


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