22. November 2013

Auftagsieg für bbw Berufsfachschüler beim Genter Sechstagerennen

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Beim Genter Sechstagerennen in Belgien haben die beiden bbw Berufsfachschüler Hans Pirius (auf dem Foto rechts) und Sebastian Wotschke im Punktefahren beim ersten Rennen am 19. November einen Auftaktsieg errungen. Mit 11 Punkten siegten sie vor dem belgischen Team mit Jonas Rickaert und Otto Vergaerde, die 9 Punkte erzielten. Die beiden Berliner sind Auszubildende des speziell auf junge Spitzensportler zugeschnittenen Ausbildungsprogramms der bbw Akademie.

Das U 23-Rennen bietet speziell den professionellen Nachwuchssportlern des Bahnradsports im Rahmen des Memorial Noel Fore ein interessantes Forum zur Präsentation ihrer Leistungen in einem hochrangigen internationalen Umfeld. Das Sechstagerennen wird - wie der Name schon sagt - an sechs Tagen bzw. Abenden ausgetragen. Außer dem täglich laufenden Madison oder Americaine (das sind die Fachbegriffe für das Zweier-Mannschaftsfahren) läuft parallel ein weiterer Wettbewerb in der Form eines Punkterennens, eines Rundenrekordfahrens oder eines 500 Meter-Zeitfahrens.

Das Sechstagerennen wurde 1875 in Birmingham (England) geboren, wo es anfangs ein Produkttest für Hochräder war. Zwölf Stunden lang von montags bis samstags fuhren zunächst nur Einzelfahrer die Strecke. Die Beschränkung der Dauer des Rennens durch die Sonntagsruhe auf sechs Tage gab dem Rennen seinen Namen. Sechstagerennen als Zweier-Mannschaftsfahren gibt es seit 1899. Das erste Madison fand in jenem Jahr im Londoner Madison Square Garden (daher die Bezeichnung Madison) statt. Das Madison blieb lange Zeit die ausschließliche Wettbewerbsform des Sechstagerennens.


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